i'm out! around the world on a bicycle!

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Stichtag
9. Mai 2016

Vorbereitungspapierkramzeugs

10. April 2016

Hallo Welt! Eigentlich noch ziemlich passend der erste Standardbeitrag von WordPress 😉 Auch ich sage bald «Hallo Welt». Doch bevor es so weit ist, gibt es noch einige Sachen zu erledigen und so befinde ich mich zurzeit mitten im Vorbereitungsstress. Eigentlich ist dieser Stress so ziemlich der schönste Stress denn man haben kann – wie z.B. Packen vor dem Urlaub. Trotzdem möchte ich gerne endlich mal ein kleines Update geben und so ist dies nun der erste von hoffentlich ganz vielen Einträgen. Ich hoffe dass euch die Berichte gefallen werden und ihr auch ganz schnell ein riesengrosses Fernweh verspürt!

Material
Was gibt es denn jetzt eigentlich noch so zu tun? Nun ja, angefangen hat alles mit der Grobplanung wie z.B. Reiseart, Reisedauer & Reiseroute. Nachdem das alles geklärt war, ging es mit der Materialplanung weiter. Es ist nicht so, dass ich in allen Bereichen absolutes Hightech-Material benötige, denn als alter Pfadfinder weiss ich, dass auch ganz viele alte Sachen ihren Zweck absolut perfekt erfüllen können. Aber für eine Fahrradweltreise werden doch so einige ziemlich teure Sachen benötigt. Als wichtigstes natürlich ein Fahrrad, welches die steinigsten Pässe, die heissesten und trockesten Wüsten, sowie auch den feuchtesten Monsun überlebt. Ich habe mich hier für ein Fahrrad der Schweizer Marke «Simple» entschieden, da diese Fahrräder schon mehrfach bewiesen haben dass sie jedes Klima und die härtesten Strecken überstehen. Mein Fahrrad besteht aus einem Stahlrahmen (stabil) sowie einer Nabenschaltung der Marke Rohloff (staubdicht, wasserdicht). Zusammen mit einer enorm hellen Lichtanlage sowie massiven Gepäckträgern bin ich überzeugt, dass dieses Fahrrad die komplette Reise meistern wird.
Nachdem der fahrbare Untersatz geklärt war, machte ich mich daran die Ausrüstung für den Alltag zu organisieren. Schlafen ist meist sehr teuer und wird nicht immer in einem Hostel oder so möglich sein, weswegen ich ein Zelt der Marke Hilleberg gekauft habe. Diese Zelte überstehen problemlos jegliche Stürme und Jahreszeiten. Mein Zelt ist Secondhand und ich  habe dieses den sympathischen Berner Globetrotter Ivo und Brigitte von Globoride abgekauft. Sie waren mit dem Zelt bereits 11 Monate in der Mongolei sowie in China unterwegs und ich freue mich, mit dem Zelt weiter durch die Welt reisen zu können!
Mit Veloplus habe ich einen der grössten Anbieter von Outdoor-Ausrüstungen sowie Fahrradzubehör gefunden. Von Veloplus erhalte ich nagelneue Ortlieb-Taschen sowie einen einmaligen Rabatt von 15% auf das gesamte Sortiment. Dank diesem Engagement konnte ich auf einen Schlag fast sämtliche noch fehlende Ausrüstungsgegenstände abhaken.

Papierkrieg
Da ich für mehr als 1 Jahr die Schweiz verlasse, werde ich mich abmelden müssen. Dadurch beginnt auch ein nicht zu unterschätzenden Papierkrieg. Zuerst müssen alle Schulden beglichen werden – also Steuern 2015 sowie 2016 müssen bezahlt werden, denn nur dann erhalte ich den Stempel welcher eine Abmeldung beim Einwohneramt ermöglicht. Und so suche ich zurzeit gerade alle benötigten Dokumente zusammen. Wenn alles klappt, werde ich aber bereits Anfangs nächste Woche den Stempel haben.
Visa ist normalerweise auch so eine Sache, benötige ich aber vorerst nicht, da ich mit meinem Reisetempo das erste Visapflichtige Land sowieso nicht rechtzeitig vor dem Ablauf erreiche. Somit werde ich erst in der Türkei das Visa für den Iran beantragen.
Was ich bereits erfolgreich beantragt habe, ist ein neues Bankkonto im Ausland sowie eine neue Kreditkarte. Da die Schweizer Banken enorme Gebühren für Auslandschweizer sowie für Bargeldbezüge im Ausland verrechnen, habe ich zur Deutschen Kreditbank DKB gewechselt. Diese bieten ein Konto an, bei welchem gar keine Gebühren anfallen. Und mit keine Gebühren meine ich wirklich keine Gebühren! Kontoführung, Weltweiter Bargeldbezug, VISA und Girokarte – alles gratis. Dadurch werde ich jährlich schnell mal zwischen 400-500 CHF sparen 🙂

Wohnung, job und so?
Die grossen «Anker» habe ich bereits vor längerer Zeit gekappt. Die Wohnung konnte ich bereits Ende Februar abgeben (gab glücklicherweise noch etwas Mietkaution in die Reisekasse) und auch meinen Job habe ich bereits Anfangs Februar gekündigt. Dies waren die bisher ziemlich schwierigsten Schritte. Denn erst mit der Kündigung von Job und Wohnung hat man sich endgültig dazu entschieden den Lebenstraum in Angriff zu nehmen und nicht nur davon zu träumen!

Ich geniesse zurzeit jeden Tag mit meinen Arbeitskollegen, jeden Abend mit meinen Freunden und jedes gemeinsames Essen mit meiner Familie. Sie werden mir auf der bevorstehenden Reise ganz bestimmt am meisten fehlen.
Gleichzeitig freue ich mich auf das was kommt! Es gibt soooo viele Länder welche ich entdecken möchte und nun stehe ich kurz bevor!

Hallo Welt! Ich komme!!!

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1 Comment

  1. Eveline sagt:

    Hej Martin
    Ich wünsche dir eine gute Reise! Werde diese Seite regelmässig besuchen, freue mich auf deine Berichte 🙂
    Liebe Grüsse
    Eveline

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