Klettertage in Malaysia

Das ewige Gekreische der Möwen weckt mich auf und unter mir höre ich die Wellen rauschen. Ein Gefühl als wäre ich auf einem Schiff macht sich breit, doch das Grunzen meines Mitbewohners holt mich schnell in die Realität zurück. Ich befinde mich in einem Dormitory, welcher über das Ufer gebaut wurde. Direkt daneben gibt es ein Café, von welchem man später am Abend einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang geniessen kann. Ja, man könnte es schlimmer treffen im Leben und ich bin dankbar für solche Momente denn schlussendlich sind sie Motivation auch am nächsten Tag wieder in die Pedale zu treten. Und genau das ist heute mein Plan, denn nach 2 Wochen Ruhepause auf Koh Lanta wird es Zeit dieses kleine Inselparadies zu verlassen und weiter nach Malaysia zu ziehen – und das ziemlich zügig, denn das Visa läuft in 4 Tagen aus und es trennen mich über 320 Kilometer bis zum Schlagbaum. Eine eigentliche locker machbare Distanz, nur lag ich die letzten Tage mit Fieber im Bett und fühle mich daher noch immer ziemlich erschlagen. Während dem Kaffee prüfe ich die Temperatur nochmals kurz nach um auch ganz sicher zu gehen, nicht mit Fieber bei über 30 Grad mit dem Rad unterwegs zu sein. Aber es sieht alles gut aus und so fühle ich mich heute auch. Glücklich dass die Reise weitergeht, auch wenn die Sonnenuntergänge so schön waren.
Um Koh Lanta zu verlassen, müssen erstmal 2 Flüsse sowie gute 30 Kilometer durch einen Mangrovenwald zurückgelegt werden. Erst danach gabelt sich die Strasse auf den grossen Highway No.4 ein, welcher sich von Malaysia bis nach Bangkok zieht. Für mich bedeutet dieser erste Teil der Strecke gleich einen Test, um zu schauen ob mein Gesundheitszustand diesen Strapazen bereits wieder gewachsen ist. Und es ist ein Fluch! Die 30 Kilometer fühlen sich anstrengender an als wie die 153 Kilometer damals in der Wüste im Iran – und das, obwohl ich hier Schatten sowie immer wieder Cafés habe. Aber dennoch ist umdrehen keine Option, denn einen Overstay in Thailand will ich nicht riskieren. So fädle ich mich in den Verkehr auf dem Highway No.4 ein und trample weiter in Richtung Süden. Immerhin stimmt nun die Richtung, denn vorher war ich in Richtung Nordosten unterwegs und somit hellt sich auch etwas meine Stimmung auf. Ich beende den Tag in einem Guesthouse nach 67 Kilometer – nicht gerade meine Bestleistung, aber für meinen Zustand nicht schlecht.

Rasende Affen

Der nächste Tag geht schon etwas besser und so stehen bis zum Abend fast 100km auf dem Tacho. Wahrscheinlich wäre es auch noch etwas weitergegangen, allerdings setzte nach knapp der Hälfte erst Regen ein und später auch noch eine ziemlich üble Gewitterfront. Während diese über meinen Kopf hinwegzog, suchte ich mir Schutz in einem kleinen Pavillon welcher zu einem Tempel gehörte. Im Halbschlaf registrierte ich ein helles Licht und keine Millisekunde später einen Donner welcher mich fast aus dem Pavillon gerüttelt hätte. Es scheint als hätte Buddha einen Besuch von oben erhalten, und ich war dafür wieder wach.
Die südliche Gegend von Thailand ist weltbekannt für seine schöne Strände. Koh Samui und Phuket kennt wahrscheinlich jeder aber auch die kleineren Inseln wie z.B. Koh Phangan, Koh Phi Phi oder Koh Tao haben es mittlerweile zu einer kleinen Berühmtheit gebracht. Nicht zuletzt durch Filme wie The Beach (Koh Phi Phi) oder natürlich Partys wie die Fullmoon Party auf Koh Phangan (widerlich, geht da nicht hin!!). Das südliche Festland ist hingegen so gut wie unbekannt, und ich kann euch auch sagen wieso… es ist laaaaangweilig! Über endlose Kilometer ziehen sich die Rubber Plantations mit ihren Gummibäumen bei welchen jeweils ein Becher das schmierige schwarze Zeug auffängt. Die Arbeit hier erscheint genauso endlos wie eintönig und ich bin froh auf dem Rad an den Bäumen vorbeiziehen zu können und nicht anpacken zu müssen.
Für kleine Abwechslung sorgen Pickup Trucks, welche auf ihren Ladeflächen jeweils 3-4 Affen geladen haben. Diese mögen anscheinend den Fahrtwind und benutzen die komplette Ladefläche als Spielwiese während der Fahrer mit über 80 Sachen über die Landwege brettert. Leider konnte ich nicht rausfinden wieso hier Affen durch die Gegend kutschiert werden, aber irgendeinen Grund wird es bestimmt geben.
Am dritten Tag erreiche ich glücklicherweise eine etwas abwechslungsreichere Gegend mit Limestones und Wasserfällen. Ein kleines Paradies welches (noch) nicht auf der touristischen Landkarte erscheint. Da mir jedoch das Visa im Nacken sitzt, bleibt nicht viel Zeit die Gegend zu erkunden sondern reicht nur für ein paar Fotos vom Strassenrand aus. An diesem Tag stehen am Abend fast 130 Kilometer auf dem Tacho – ich bin zurück!! Und das wird auch dringend Zeit, denn nun beginnt der letzte Gültigkeitstag meines Visas und tataaa es sind nur noch 30 Kilometer bis zur Grenze. Obwohl ich mit kleinen Grenzübergängen in Laos schlechte Erfahrungen gemacht habe, gebe ich diesem Grenzposten nochmals eine Chance. Ein paar Höhenmeter weiteroben, direkt am Fusse eines Nationalparks und inmitten von Limestones ist der Schlagbaum, welcher die Grenze zwischen Thailand und Malaysia markiert. In einem kleinen Holzhäusschen daneben wird über das Schicksal des Reisenden entschieden und wenn alles passt, befindet man sich in einer ebenso schönen Gegend in Malaysia. Ich erreiche den Grenzübergang kurz nach Mittag, welches gemäss meinen Erfahrungen der perfekte Zeitpunkt ist um eine Grenze Überland zu queren. Kommt man früher an, sind die Beamten evtl. genervt (keinen Kaffee), kommt man später an, ist der Chef bereits weg und falls es Komplikationen gibt, ist niemand mehr da der über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Bei dieser Grenze gibt es aber überhaupt kein Problem. Nur kurz die thailändische Departure-Card ausfüllen, Ausreisestempel holen und ein paar Meter weiter den malaysischen Einreise-Stempel holen. Da sowieso niemand hier die Grenze überquert plaudere ich noch ein bisschen mit dem malaysischen Grenzbeamte und wie so oft ist er hocherfreut einen Schweizer «bedienen» zu dürfen. Mit den Worten «sie haben 3 Monate Zeit um Kuala Lumpur zu erreichen, resp. um wieder auszureisen» beenden wir den Smalltalk. Kuala Lumpur liegt auf dem direkt weg ca. 500 Kilometer entfernt und wäre somit in 4-5 Tagen zu erreichen, aber wenn man schon so lange Zeit hat nimmt man doch wohl nicht den direkten Weg…

Paradies für Foodies!!

Mit einem enormen Hunger quäle ich mich den Berg hoch welcher direkt hinter dem malaysischen Grenzübergang beginnt. Auf der Karte konnte ich die Schlangenlinien gut erkennen, dachte jedoch dass bestimmt noch ein Restaurant dazwischen liegt. Leider falsch geraten und so bleibt mir nichts anderes übrig als bis zur nächsten Stadt zu fahren welche weitere 30 Kilometer entfernt liegt. Dort angekommen gibt es Fastfood – fettige Burger und noch fettigere Pommes. Warum? Weil ich es mir leisten kann 😉 Essen kostet in Malaysia einiges weniger als wie in Thailand (meistens) und auch «Western Food» ist hier viel günstiger zu haben. Also gibt es nach wochenlangem Fried Rice und Curry mal wieder eine Kalorienbombe wie es nur Burger und Pommes bieten können. Ich verliebe mich ein bisschen in den Ort und entscheide direkt hier zu bleiben, denn nach dieser Stadt kommt für lange Zeit mal wieder nichts.
Malaysia ist ein ganz anderes Pflaster zum radfahren als wie sein Nachbarland Thailand. Ich ging von einer Infrastruktur aus, welche mindestens so gut ist wie in Thailand, wenn nicht sogar noch besser. Versteht mich nicht falsch, die Infrastruktur ist super, nur sind die Strassen schmal wie ein Trampelpfad im Appenzellerland – einfach asphaltiert und kein Kies. Selbst die Highways haben nur selten Standstreifen und so muss man sich das kleinen Stück Asphalt mit Trucks, Autos und Mopeds teilen. Die Fahrweise ist dabei – wie so oft – ziemlich chaotisch, nur mit dem Unterschied, dass die Fahrer hier viele absolut nicht nachvollziehbare Fahrmanöver durchführen. Der eine überholt mich mit so viel Abstand, dass er fast auf der anderen Seite von der Strasse fällt, während ein anderer mich so knapp überholt dass ich fast seinen Seitenspiegel am Ellenbogen spüre. Andere wiederum beginnen mit grosszügigem Abstand, verringern diesen dann aber auf ein absolutes Minimum sobald sie auf meiner Höhe sind… komisch, aber muss hier wohl so sein. Dafür haben alle Mopedfahrer einen Helm auf – eine Regel gibt es also trotzdem.


Nach 3 Tagen erreiche ich Penang, eine Insel auf welcher sich Business, Kultur, Freizeit und Shopping vermischt hat. In Georgetown, der Altstadt von Penang, gibt es unzählige Restaurants und Foodstände, welche so ziemlich alles anbieten von Chinesisch über Indonesisch zu Indisch oder aber auch amerikanisch – ein Paradies für Foodies und alles unschlagbar günstig! Selten kostet ein Essen mehr als 1.20$ und egal was man bestellt, es ist ein Gaumenschmaus. Also fresse ich mich wortwörtlich durch die Altstadt und gleichzeitig durch die Welt – meiner Verfassung tut das gut, habe ich doch 15 Kilo seit der Abreise vor fast einem Jahr verloren.

Zieh die Kletterhosen an, wir gehen in den Dschungel

Nach 4 Tagen und gefühlten 10 Kilo mehr auf den Rippen (in Wahrheit wahrscheinlich max. 1 Kilo) rolle ich am noch frühen Morgen über die Rampe auf die Fähre. Penang war ganz okay, und das nicht nur wegen dem Essen. Auch die Streetart welche man hier an jeder Ecke finden kann macht einiges her. Warum nur okay? Nun, abgesehen von den oben erwähnten Sachen ist die Insel eher durchschnittlich und völlig überfüllt mit Menschen. Viele kommen aus geschäftlichen Gründen hierher und viele verdienen hier ganz gutes Geld. Dies sieht man wiederum an den vielen Shoppingmalls und den Wolkenkratzer, welche den Dschungel in der Mitte der Insel verdrängen. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Auch die Strände konnten mich nicht überzeugen, denn diese sind ebenfalls zugepflastert mit Luxusresorts und viel zu vielen Bars und Cafés (sogar ein Starbucks direkt am Strand gibt es!). Trotz allem gehört ist ein Besuch von Penang praktisch Pflicht für jeden Malaysia-Reisenden und wenn man nicht länger als wie 3-4 Tage bleibt, ist es das auch auf jeden Fall wert.
Ich habe jedoch genug Beton gesehen und verziehe mich nun in den Dschungel. Gerik ist das erste Ziel, eine kleine Stadt welche sich zwischen dem Urwald im Landesinneren wie eine kleine Oase erhebt. Für wenig Geld gibt es hier wirklich hässliche Zimmer im Hotel «The Great Wall» welche aber erstaunlich sauber sind (keine Kakerlaken). Die gelben Wände von welchen die Farbe abblättert sowie die verrosteten Fenster lassen zwar keine romantische Stimmung aufkommen, aber die brauche ich als Alleinreisender hier ja auch nicht.


Von Gerik aus folge ich dem East-West-Highway, welcher zuerst über kleine Hügel führt, bevor die erste richtige Steigung beginnt. Der Verkehr ist fürchterlich und ständig bin ich bereit in den kleinen Grasstreifen neben der Fahrbahn zu flüchten, denn wie so oft ist diese Strasse viel zu schmal für den Verkehr der darauf unterwegs ist. So lässt sich leider das Paradies welches sich entlang dem Highway erstreckt nur bedingt betrachten. Ich befinde mich mitten im Dschungel und Affen welche sich über die Fahrbahn angeln gehören nun wieder zum normalen Strassenbild. Pflanzen in Übergrössen säumen den Fahrbahnrand und nicht selten rauscht ein Bach unter der Strasse hindurch. Dass sich auch die Tierwelt verändert hat sehe ich an dem toten Getier auf der Strasse. Die Schlangen werden grösser… einiges grösser. Die grösste (flachgewalzte) Schlange hat einen Kopf so gross wie eine Starbucks-Kaffeetasse! Da bin ich ja schon etwas froh dass da ein Trucker schneller war. Nach einem kurzen Downhill führt die Strasse durch ein Reservoir und vor mir erstreckt sich ein See welcher von hohen Bäumen mit Lianen und noch viel mehr Farn gesäumt ist. Ich will mir lieber nicht vorstellen welche Tiere darin wohnen.

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Ab hier geht es aufwärts – sehr lange aufwärts. Es folgt ein fast 30 Kilometer langer Aufstieg auf 1050 Meter. Oben angekommen ist endlich mal die Temperatur erträglich und zu meiner Freude gibt es ein Restaurant mit Toiletten und – natürlich – einer Moschee. Da ich keine Ahnung habe wie die Strecke weiter geht, entscheide ich mich hier zu übernachten. In der Toilette gibt es die langersehnte Dusche und das Essen im Restaurant sorgt für genügend Energie um das Zelt in einer Ecke des Parkplatzes aufzustellen. Leider ist dies eine 24h Raststätte und somit ist die Nacht alles andere als wie erholsam. Der Ausblick am nächsten Morgen ist dafür mal wieder einer der Sorte «unbezahlbar». Dschungel so weit das Auge reicht, sanfte Hügel und Schleierwolken weit unten im Tal. Wow!!

Als ich das Zelt abbauen möchte, entdecke ich noch einen Mitbewohner welcher ebenfalls etwas gross geraten ist. Ein Nashornkäfer hat es sich unter dem Vorzelt gemütlich gemacht und mit seiner Grösse von über 10cm getraue ich mich nicht, diesen wegzutragen. Da er weder Englisch noch Deutsch versteht, bugsiere ich ihn schlussendlich mit der Fahrradpumpe zurück ins Grün. Nun steht ein langer Downhill bevor und by the way gibt es etwas zu feiern! Jahrestag!! Genau ein Jahr bin ich nun mit Chocolate unterwegs in Richtung Osten und fast 17’000 Kilometer haben wir geschafft! Die Technik gratuliert mir ebenfalls – mit einem Plattfuss nach nur einem Kilometer Downhill.
Nach weiteren 39 Kilometer Downhill ist es schluss mit lustig und kleine Hügel lassen wieder die Muskeln arbeiten. Abends erreiche ich den höchsten Wasserfall Südostasiens, bei welchem es auch einen offiziellen Campingplatz gibt. Der Besitzer möchte jedoch am Abend in den Ausgang, weswegen er mich erst gar nicht auf dem Campingplatz lässt. Nach langem bitten klappt es aber doch und so schlafe ich zum rauschen des Wasserfalls ein.


Die wirkliche Monsteretappe erwartet mich zwei Tage später. Von Gua Musang aus geht es zuerst 75 Kilometer über Hügel mit extrem steilen Steigungen nach Westen worauf dann ein langer Anstieg zu den Cameron Highlands folgt, welche auf 1500hm liegen. Im Total macht das dann 135 Kilometer und viel zu viele Höhenmeter. Gemäss Karte liegt nichts dazwischen – kein Dorf, kein Restaurant, kein Hotel, ja nicht mal ein Shop. Also fahre ich vollbeladen frühmorgens los und bemerke nach wenigen Kilometern dass das ja gar nicht so schlimm ist wie es auf der Karte erscheint. Ich finde mehrere Shops und sogar Cafés. Das beste aber ist, genau vor dem langen Anstieg hat so ein Teufelskerl ein Hostel hingestellt. Der Teufelskerl ist ein Sonnenbrillen-tragender, dickbäuchiger Hemdtyp, welcher auch durchaus als Drogendealer durchgehen könnte. Sein Dormitory ist ein stinkender, verfaulter Raum in welchem viel zu viele Betten hineingestellt wurden. Aus der Dusche kommt braunes stinkendes Wasser und vom Lavabo sind nur noch die Schrauben übrig. Aber hey, besser als irgendwo im Busch zu übernachten oder nach den anstrengenden Hügeln noch die grosse Steigung bezwingen. So verbringe ich die Nacht im schlimmsten Dormitory ever und bin froh als am nächsten Tag die Sonne durch die verschimmelten Vorhänge scheint. Zeit klettern zu gehen!
Die Strasse führt über einen Fluss und danach direkt in den Himmel – so scheint es zumindest, denn die Wolken hängen so tief, dass die Strasse darin verschwindet. Gegen den späteren Tag steigt die Wolkenbasis aber höher und schliesslich kann ich das Ziel von weit unten im Tal sehen. Die Strasse führt zum Gipfel wie ein betrunkener Strich – zahlreiche Kurven, hinter welchen ich jedes Mal die Passhöhe erwarte. Diese lässt mich jedoch warten und dafür steigt die Strasse nun noch etwas steiler an. Ich schwitze so stark, dass es von der Hose tropft! Fluchen hilft hier nichts, denn die Route habe ich selbst so gewählt. Um den Mittag rum erreiche ich dann endlich die Passhöhe und geniesse in einem Café den «Gipfelkaffee». Auf die Frage vom Kellner ob es weiter unten im Tal regnet, antworte ich nur «nö, ich schwitze nur ein bisschen».
Welcome to the Cameron Highlands! Das Schild bedeutet Ziel und Ruhetage in einem. Gemütliche 20-22 Grad, einen Campingplatz mit Dusche und Pavillons sowie viele Wanderwege durch Dschungel und Tee-Plantagen. Der Weg hierhin könnte bestimmt einfacher sein, aber wer verzichtet schon freiwillig auf ein Abenteuer?

Route:

Alle Routen zum runterladen hier:GPSies - imout_ch

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